Hallo liebe Beauties und alle, die gerne vor der Kamera stehen! Habt ihr euch jemals gefragt, wie es die Stars und Moderatoren schaffen, selbst unter grellem Scheinwerferlicht oder nach stundenlangen Dreharbeiten immer makellos auszusehen?
Ich habe in meiner Laufbahn als Beauty-Expertin unzählige Stunden damit verbracht, genau dieses Geheimnis zu lüften. Es ist weit mehr als nur normales Make-up – es ist eine Kunstform, die speziell auf die hohen Anforderungen von Film, Fernsehen und Streaming ausgelegt ist.
Gerade in Zeiten von HD und 4K muss jedes Detail stimmen, und genau da kommen die Profi-Tipps ins Spiel! Wer mich kennt, weiß, dass ich immer auf der Suche nach den besten Techniken und Produkten bin, die wirklich einen Unterschied machen.
Ich habe selbst erlebt, wie wichtig die richtige Vorbereitung und die Auswahl der passenden Texturen sind, damit das Make-up nicht nur hält, sondern auch natürlich und strahlend wirkt, ohne maskenhaft zu erscheinen.
Viele Tipps, die man im Alltag verwendet, funktionieren vor der Kamera einfach nicht – sie können sogar kontraproduktiv sein! Deshalb möchte ich euch heute in die spannende Welt des professionellen Broadcast-Make-ups entführen.
Lasst uns gemeinsam herausfinden, welche Produkte und Techniken die Make-up-Artisten wirklich anwenden, um diesen perfekten Look zu kreieren. Bereit, die Geheimnisse zu lüften?
Dann lasst uns diese Profi-Tipps für euren nächsten Auftritt oder einfach nur für den perfekten Look genauestens unter die Lupe nehmen und die besten Tricks für Broadcast-Make-up entdecken!
Die Basis macht den Unterschied: Deine Haut als Leinwand

Ich kann euch gar nicht oft genug sagen, wie entscheidend die Vorbereitung der Haut ist, wenn es um Make-up für Kameraauftritte geht. Es ist wirklich der allererste Schritt, der über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann, und ich habe es selbst unzählige Male erlebt, wie ein gut vorbereiteter Teint das gesamte Make-up rettet.
Denkt mal darüber nach: Unter dem grellen Licht der Kameras werden Unebenheiten, Trockenheit oder ölige Stellen gnadenlos sichtbar. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unserer Haut vor dem Schminken die nötige Aufmerksamkeit schenken.
Ich persönlich starte immer mit einer gründlichen Reinigung, gefolgt von einem feuchtigkeitsspendenden Serum und einer leichten, aber effektiven Feuchtigkeitspflege.
Und hier kommt mein persönlicher Tipp: Gebt der Pflege genug Zeit zum Einziehen! Nichts ist schlimmer, als wenn die Foundation auf einer noch feuchten oder klebrigen Haut aufliegt und dann fleckig wird.
Wenn die Haut gut durchfeuchtet ist, nimmt sie das Make-up viel besser an und es hält auch länger. Ein Primer ist auch ein absolutes Muss für mich – er schafft eine glatte Oberfläche, minimiert Poren und sorgt dafür, dass die Foundation nicht in Fältchen kriecht.
Ich habe da meine Lieblingsprodukte, die ich je nach Hauttyp und Wetterlage wechsle, aber das Wichtigste ist, einen zu finden, der wirklich zu euch passt.
Probiert verschiedene Texturen aus, von mattierend bis feuchtigkeitsspendend, und ihr werdet schnell merken, welcher für eure Kamera-Looks am besten funktioniert.
Manchmal sind es eben die kleinen Details, die am Ende den größten Unterschied machen.
Gründliche Reinigung und Feuchtigkeitspflege: Dein A und O
Bevor überhaupt an Pinsel oder Schwämmchen zu denken ist, muss die Haut topfit sein. Stellt euch vor, ihr würdet ein Gemälde auf eine schmutzige oder unebene Leinwand malen – das Ergebnis wäre einfach nicht perfekt.
Genauso ist es mit unserem Gesicht vor der Kamera. Ich verwende gerne milde Reinigungsprodukte, die die Haut nicht austrocknen, aber trotzdem gründlich Unreinheiten entfernen.
Danach kommt bei mir immer ein feuchtigkeitsspendendes Tonic oder eine Essenz, um den pH-Wert auszugleichen und die Haut auf die nachfolgende Pflege vorzubereiten.
Hier schwöre ich auf Produkte, die Hyaluronsäure oder Glycerin enthalten, weil sie echte Feuchtigkeitsbooster sind. Und dann die Feuchtigkeitspflege: Ich wähle oft eine nicht zu reichhaltige Creme, die schnell einzieht und keinen öligen Film hinterlässt, aber trotzdem intensiv Feuchtigkeit spendet.
Gerade bei HD-Aufnahmen ist jeder Glanz unerwünscht, es sei denn, er ist bewusst als “Glow” eingesetzt. Gebt der Creme wirklich fünf bis zehn Minuten Zeit, um vollständig einzuziehen, bevor ihr mit dem Primer startet.
Das ist keine verlorene Zeit, sondern eine Investition in die Haltbarkeit eures Make-ups.
Der magische Primer: Dein unsichtbarer Retter
Ohne Primer gehe ich persönlich nicht vor die Kamera – und das solltet ihr auch nicht! Ein guter Primer ist wie ein Weichzeichner für die Haut und gleichzeitig ein Schutzschild für euer Make-up.
Er glättet die Hautoberfläche, füllt feine Linien und Poren optisch auf und sorgt dafür, dass die Foundation regelrecht daran haftet. Ich habe da schon so einige ausprobiert, von silikonbasierten Primern, die eine super glatte Textur zaubern, bis hin zu Primern mit leicht mattierendem Effekt, die das Ölen der T-Zone über Stunden in Schach halten.
Für mich ist es immer wichtig, einen Primer zu finden, der nicht nur die Haltbarkeit verlängert, sondern auch das Hautbild verfeinert, ohne zu beschweren.
Gerade bei längeren Drehs unter heißen Scheinwerfern ist ein Primer, der das Make-up an Ort und Stelle hält, Gold wert. Er verhindert das ungeliebte Verrutschen und Absetzen in Fältchen und lässt euch auch nach Stunden noch frisch aussehen.
Ich trage ihn immer mit den Fingern auf und klopfe ihn sanft ein, damit er sich perfekt mit der Haut verbindet.
Foundation und Concealer: Dein perfekter Teint unter Hochspannung
Ein makelloser Teint ist das A und O für jeden Kameraauftritt, und hier kommen Foundation und Concealer ins Spiel. Aber Achtung, es ist ein großer Unterschied, ob wir uns für den Alltag schminken oder für HD-Kameras!
Ich habe in meiner Laufbahn schon so viele verschiedene Produkte getestet und dabei gelernt, dass nicht jede Foundation, die im normalen Licht gut aussieht, auch vor der Kamera funktioniert.
Der Schlüssel liegt in der Textur und dem Finish. Für Broadcast-Make-up bevorzuge ich definitiv Foundations mit mittlerer bis hoher Deckkraft, die aber dennoch natürlich aussehen und sich nicht wie eine Maske anfühlen.
Wichtig ist auch, dass die Foundation nicht oxidiert und ihre Farbe im Laufe des Tages verändert. Ich habe es selbst erlebt, wie eine scheinbar perfekte Nuance nach ein paar Stunden einen orangefarbenen Stich bekam – ein absolutes No-Go vor der Kamera!
Deshalb ist das Testen im Vorfeld so wichtig. Und zum Concealer: Er ist mein bester Freund, wenn es darum geht, Augenringe, Rötungen oder kleine Unreinheiten verschwinden zu lassen.
Aber auch hier gilt: Weniger ist oft mehr. Eine dünne Schicht, die gut eingearbeitet ist, wirkt viel natürlicher als eine dicke Schicht, die sich in feine Linien absetzt.
Gerade im Bereich unter den Augen ist das so wichtig, da hier die Haut besonders dünn ist und jedes Produkt schnell sichtbar wird. Ich arbeite Concealer gerne mit einem kleinen, festen Pinsel ein und klopfe ihn dann mit dem Ringfinger sanft ein, um ihn perfekt zu verblenden.
Die richtige Foundation-Wahl: Deckkraft trifft Natürlichkeit
Bei der Auswahl der Foundation für Kameraauftritte gibt es ein paar Dinge, auf die ich persönlich immer achte. Zum einen ist da die Deckkraft: Für HD-Aufnahmen brauchen wir definitiv eine Foundation, die genug abdeckt, um Unregelmäßigkeiten und Hautunreinheiten zu kaschieren, ohne dabei schwer zu wirken.
Ich greife hier oft zu flüssigen oder cremigen Foundations, die sich gut aufbauen lassen. Das Finish ist ebenso entscheidend: Ein mattes oder seidenmattes Finish ist meistens die beste Wahl, da es unerwünschten Glanz verhindert.
Produkte mit zu viel Glow oder Schimmer sind vor der Kamera oft kontraproduktiv, da sie unter dem Scheinwerferlicht zu stark reflektieren können. Ich habe es selbst schon erlebt, wie ein vermeintlich schöner Schimmer auf der Haut vor der Kamera aussah, als wäre die Haut einfach nur fettig – das wollen wir auf keinen Fall!
Die Farbwahl ist natürlich auch super wichtig. Testet die Foundation immer am Kieferknochen bei Tageslicht und lasst sie kurz antrocknen, um zu sehen, wie sie sich entwickelt.
Manchmal trage ich auch zwei unterschiedliche Nuancen auf, eine für das Gesicht und eine etwas dunklere für den Halsbereich, um einen nahtlosen Übergang zu schaffen, besonders wenn ich einen kräftigeren Look auf dem Dekolleté habe.
Concealer-Magie: Makellos, aber unsichtbar
Concealer ist für mich ein absolutes Must-have, aber seine Anwendung erfordert Fingerspitzengefühl. Gerade unter den Augen, wo die Haut so empfindlich ist, ist es wichtig, ein Produkt zu wählen, das nicht zu dickflüssig ist und sich nicht in feine Linien absetzt.
Ich verwende hier gerne cremige, leicht aufhellende Concealer, die aber keine starken Glanzpartikel enthalten. Der Farbton sollte nicht zu hell sein, um keinen unnatürlichen “Panda-Effekt” zu erzeugen; eine Nuance, die nur minimal heller ist als eure Foundation oder eure Hautfarbe, ist meistens ideal.
Beim Auftragen klopfe ich den Concealer mit dem Finger oder einem kleinen, weichen Pinsel sanft ein, konzentriere mich dabei auf die inneren Augenwinkel und die dunkleren Bereiche unter dem Auge.
Wichtig ist, den Concealer gut zu verblenden, damit keine harten Kanten entstehen. Auch für Rötungen um die Nase oder kleine Pickelmale ist ein deckender Concealer perfekt.
Hier verwende ich oft einen Concealer, der etwas fester in der Textur ist und ihn präzise mit einem sehr feinen Pinsel auftrage. Danach immer leicht abpudern, damit nichts verrutscht!
Augen-Make-up, das spricht Bände und nicht ablenkt
Die Augen sind das Fenster zur Seele, und vor der Kamera sind sie oft der absolute Mittelpunkt! Deshalb ist es so wichtig, dass euer Augen-Make-up strahlt, die Augen betont, aber gleichzeitig nicht überladen wirkt oder gar ablenkt.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass dezente Eleganz hier oft mehr bewirkt als dramatische Experimente. Grelles Blitzlicht und HD-Kameras können schnell dafür sorgen, dass zu viel Glitzer, zu dunkle Farben oder unsaubere Übergänge hart und unvorteilhaft wirken.
Deshalb setze ich bei Broadcast-Make-up gerne auf matte oder seidenmatte Lidschatten in Erdtönen, Braun-, Grau- oder sanften Rosé-Nuancen. Sie betonen die Augen, geben ihnen Tiefe und wirken gleichzeitig sehr natürlich.
Auch hier ist die Haltbarkeit ein Thema: Ein guter Lidschatten-Primer ist für mich unverzichtbar, damit nichts in der Lidfalte kriecht oder verschmiert.
Die Mascara darf gerne voluminös sein, aber auch hier ist Klümpchenbildung ein absolutes No-Go. Und wenn es um Eyeliner geht, bevorzuge ich oft einen feinen Lidstrich, der die Wimpern optisch verdichtet, anstatt eines dicken Cat-Eyes, das schnell zu hart wirken kann.
Denkt daran, dass eure Augen eure Emotionen transportieren, und das Make-up sollte diese Botschaft unterstützen, nicht überdecken.
Lidschatten für Tiefe und Ausdruckskraft
Wenn ich für einen Kameraauftritt die Augen schminke, konzentriere ich mich darauf, Tiefe und Ausdruck zu schaffen, ohne zu übertreiben. Matte Lidschatten sind hier meine absoluten Favoriten.
Ich verwende gerne eine helle, neutrale Farbe als Basis auf dem gesamten Lid, um eine gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Danach kommen Mitteltöne in Braun oder Grau in die Lidfalte, um Definition zu geben und das Auge optisch zu vergrößern.
Ein etwas dunklerer Ton am äußeren Augenwinkel kann zusätzliche Tiefe erzeugen. Das A und O ist hier das Verblenden! Saubere Übergänge sind unerlässlich, damit alles harmonisch aussieht und keine harten Linien entstehen.
Ich habe gelernt, dass eine gute Verblendung das Make-up nicht nur professioneller, sondern auch weicher und natürlicher wirken lässt. Ein leichter Schimmer im inneren Augenwinkel oder unter dem Brauenbogen kann die Augen öffnen und wacher wirken lassen, aber hier gilt wirklich: Weniger ist mehr.
Finger weg von grobem Glitter oder extrem glänzenden Formulierungen, da diese unter dem Scheinwerferlicht schnell unvorteilhaft reflektieren können.
Wimpern und Brauen: Der Rahmen für deine Augen
Wimpern und Brauen sind die stillen Stars des Augen-Make-ups. Sie rahmen das Gesicht ein und können einen unglaublichen Unterschied machen. Bei den Wimpern setze ich auf eine gute Mascara, die Volumen und Länge gibt, ohne zu verkleben.
Ich trage gerne zwei Schichten auf, lasse die erste aber kurz antrocknen, bevor die zweite kommt. Wasserdichte Mascara ist oft eine gute Wahl, besonders wenn es emotional wird oder bei längeren Drehs.
Falsche Wimpern sind auch eine Option, aber hier würde ich zu natürlichen Einzelwimpern oder einem sehr dezenten Wimpernkranz raten, der die eigenen Wimpern nur verdichtet, anstatt einen dramatischen Effekt zu erzeugen.
Bei den Brauen geht es darum, sie natürlich zu füllen und in Form zu bringen. Ich verwende einen Brauenstift oder -puder, der zur Haarfarbe passt, um lichte Stellen aufzufüllen und eine schöne, definierte Form zu schaffen.
Bürstet die Brauen danach immer gut durch, um das Produkt zu verteilen und die Härchen in die richtige Richtung zu bringen. Gut gepflegte Brauen können das gesamte Gesicht liften und dem Blick mehr Ausdruck verleihen.
Kontur und Rouge: Dimensionen, die faszinieren
Kontur und Rouge sind für mich unverzichtbar, um dem Gesicht vor der Kamera Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen. Gerade unter dem flachen Licht von Scheinwerfern können Gesichter schnell flach und konturlos wirken, und genau hier kommen diese beiden Produkte ins Spiel.
Aber hier ist die Kunst, sie so anzuwenden, dass sie natürlich aussehen und nicht wie aufgemalt. Ich habe in meiner Laufbahn unzählige Male gesehen, wie zu viel oder falsch platziertes Konturpuder einen Look komplett ruiniert hat.
Deshalb gehe ich hier immer sehr behutsam vor. Beim Konturieren geht es darum, Schatten zu simulieren und so bestimmte Gesichtspartien zurücktreten zu lassen, während andere betont werden.
Ich verwende hierfür gerne matte Puder in kühleren Brauntönen, die den natürlichen Schattenfarben der Haut ähneln. Warme Bronzer sind zwar toll für einen sonnengeküssten Look, können aber vor der Kamera schnell orange oder schmutzig wirken.
Rouge hingegen ist für mich der absolute Frischekick. Es bringt Farbe ins Gesicht und lässt einen wacher und gesünder aussehen. Hier wähle ich gerne Farben, die den natürlichen Röte der Haut nachempfunden sind, wie sanfte Rosé- oder Pfirsichtöne.
Die Platzierung ist hier genauso wichtig wie die Farbwahl.
Die Kunst der Konturierung: Schatten, die formen
Konturierung ist ein mächtiges Werkzeug, aber man muss wissen, wie man es richtig einsetzt, besonders vor der Kamera. Mein persönlicher Tipp ist, mit einer sehr kleinen Menge Produkt zu beginnen und es langsam aufzubauen.
Ich trage das Konturpuder meistens unterhalb der Wangenknochen auf, beginnend am Ohr und sanft in Richtung Mundwinkel verblendend, aber nicht bis ganz nach vorne!
Auch entlang der Kieferlinie und an den Schläfen kann man das Gesicht wunderbar definieren. Eine leichte Kontur unterhalb der Kinnlinie kann zudem helfen, ein Doppelkinn optisch zu kaschieren – ein kleiner Trick, den ich schon oft angewendet habe.
Wichtig ist, dass die Farbe wirklich ein kühler Braunton ist und keinerlei Glitzer oder Schimmer enthält. Alles muss perfekt verblendet werden, damit keine sichtbaren Linien entstehen.
Ich benutze dafür einen schrägen, weichen Pinsel und mache lieber mehrere leichte Schichten, anstatt eine dicke Schicht aufzutragen. Es geht darum, subtile Schatten zu schaffen, die das Gesicht definieren, aber nicht auffallen.
Rouge für einen lebendigen Teint
Rouge ist für mich der Hauch von Frische, der einem Gesicht sofort Leben einhaucht. Ohne Rouge kann ein Teint vor der Kamera schnell stumpf und müde wirken.
Ich bevorzuge hier cremige oder pudrige Rouges in sanften Rosé-, Pfirsich- oder Koralltönen, die gut zu meinem Hautton passen. Die Platzierung ist entscheidend: Ich trage Rouge am liebsten auf den höchsten Punkt der Wangenknochen auf und verblende es sanft nach hinten in Richtung Schläfen.
Manchmal tupfe ich auch einen ganz kleinen Hauch auf den Nasenrücken, um einen natürlichen, sonnengeküssten Effekt zu erzielen. Wichtig ist, dass das Rouge gut verblendet ist und keine harten Ränder hinterlässt.
Es sollte aussehen, als käme die Farbe von innen heraus. Bei cremigen Rouges arbeite ich sie gerne mit den Fingern oder einem Beauty-Blender ein, bei Puder-Rouges nehme ich einen fluffigen Pinsel.
Auch hier gilt wieder: Startet mit wenig Produkt und baut die Intensität langsam auf. Ein zu intensives Rouge kann vor der Kamera schnell übertrieben wirken und vom Rest des Make-ups ablenken.
Es soll einfach eine gesunde Farbe ins Gesicht zaubern!
Lippen, die im Fokus stehen: Farbe, die hält und wirkt
Lippen sind vor der Kamera oft ein echter Blickfang, und deshalb ist es so wichtig, dass das Lippen-Make-up perfekt sitzt, lange hält und die Botschaft unterstützt, die ihr vermitteln wollt.
Ich habe schon so oft erlebt, wie ein verblasster Lippenstift oder ein verschmierter Lipliner einen ansonsten makellosen Look ruiniert hat. Deshalb setze ich bei Broadcast-Make-up immer auf Produkte, die nicht nur farbintensiv sind, sondern auch eine hervorragende Haltbarkeit haben.
Matte oder seidenmatte Lippenstifte sind hier meine absoluten Favoriten, da sie nicht spiegeln und eine schöne Farbabgabe haben. Glänzende oder zu schimmernde Produkte können unter dem Scheinwerferlicht zu stark reflektieren und die Lippen optisch verkleinern oder undefiniert wirken lassen.
Ein Lipliner ist für mich ein absolutes Muss: Er definiert die Lippenkontur, verhindert das Auslaufen des Lippenstifts und verlängert die Haltbarkeit.
Ich verwende ihn immer in einer Nuance, die dem Lippenstift entspricht oder minimal dunkler ist. Die Farbwahl hängt natürlich vom Gesamtlook und der Stimmung ab, aber oft sind klassische Rottöne, Beerenfarben oder natürliche Nude-Töne eine sichere Bank.
Lippenstift-Hacks für lange Haltbarkeit
Damit euer Lippen-Make-up auch nach Stunden noch perfekt aussieht, habe ich ein paar Tricks, die ich immer anwende. Zuerst trage ich immer einen Lipliner auf, um die Lippen zu umranden und die gesamte Lippenfläche damit auszufüllen.
Das schafft eine perfekte Basis und verhindert, dass der Lippenstift verläuft. Danach kommt der Lippenstift zum Einsatz. Ich trage ihn gerne mit einem Lippenpinsel auf, weil ich damit präziser arbeiten kann und die Farbe intensiver wird.
Nach der ersten Schicht drücke ich die Lippen auf ein Kosmetiktuch, um überschüssiges Produkt abzunehmen. Dann pudere ich die Lippen ganz leicht mit einem transparenten Puder ab – dieser Schritt ist Gold wert für die Haltbarkeit!
Danach kommt die zweite Schicht Lippenstift. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass die Farbe stundenlang hält, selbst wenn ihr sprecht oder etwas trinkt. Ich habe festgestellt, dass matte Lippenstifte oft die beste Haltbarkeit bieten, aber auch cremige Texturen können mit dieser Technik gut fixiert werden.
Wenn ich einen Hauch von Glanz möchte, tupfe ich nur in die Mitte der Unterlippe einen winzigen Klecks Gloss – aber wirklich nur minimal, um Reflektionen zu vermeiden.
Farben, die für die Kamera strahlen
Die Farbwahl für die Lippen ist entscheidend. Zu helle Nude-Töne können vor der Kamera schnell blass und kränklich wirken. Zu dunkle Farben können die Lippen kleiner erscheinen lassen.
Meine Empfehlung ist, Farben zu wählen, die dem natürlichen Lippenrot schmeicheln, aber etwas intensiver sind. Klassische Rosenholz-Töne, warme Beerenfarben oder ein schönes Korallrot sind oft eine gute Wahl.
Wenn der restliche Look sehr dezent ist, kann ein kräftigerer Rotton einen tollen Akzent setzen und die Lippen zum Mittelpunkt machen. Bei Interviews oder wichtigen Auftritten setze ich gerne auf zeitlose Rottöne, da sie Professionalität und Selbstbewusstsein ausstrahlen.
Vermeidet Farben, die zu sehr ins Lila oder Grau gehen, da diese vor der Kamera schnell unvorteilhaft wirken können. Es ist wichtig, dass die Farbe die Lippen voller und definierter wirken lässt.
Testet verschiedene Farben im Vorfeld und schaut, wie sie unter verschiedenen Lichtbedingungen wirken. Manchmal ist der Lippenstift, der im Badezimmer perfekt aussieht, vor der Kamera ein Desaster – das ist mir leider auch schon passiert!
Das große Finale: Setting-Spray und Puder für den langen Atem

Nachdem wir so viel Mühe in das Make-up gesteckt haben, wollen wir natürlich, dass es auch hält – und zwar stundenlang, selbst unter den anspruchsvollen Bedingungen eines Film- oder Fernsehsets.
Deshalb sind Setting-Spray und Puder für mich die absoluten Game-Changer am Ende jedes Broadcast-Make-ups. Sie sind die unsichtbaren Helden, die alles an Ort und Stelle halten und dafür sorgen, dass der Teint auch nach vielen Stunden noch frisch und makellos aussieht.
Ich habe in meiner Karriere unzählige Produkte ausprobiert und dabei gelernt, welche wirklich halten, was sie versprechen. Gerade bei langen Drehtagen oder Events unter grellen Scheinwerfern ist ein gutes Setting-Spray unverzichtbar.
Es verschmilzt die einzelnen Make-up-Schichten miteinander und bildet eine Art Schutzfilm, der das Make-up vor dem Verrutschen, Abfärben und Verblassen schützt.
Und Puder? Ja, auch wenn wir einen matten Look anstreben, ist ein feiner, transparenter Puder unerlässlich, um das Make-up zu fixieren und unerwünschten Glanz zu kontrollieren.
Aber Achtung: Hier ist die Menge entscheidend!
Fixieren wie ein Profi: Puder und Setting-Spray
Mein Ritual am Ende jedes Make-ups für die Kamera ist immer dasselbe: Zuerst fixiere ich das gesamte Make-up mit einem transparenten, feinen Puder. Ich verwende dafür einen großen, fluffigen Pinsel und trage den Puder in einer hauchdünnen Schicht auf, besonders in der T-Zone, wo die Haut gerne glänzt.
Überschüssiges Puder bürste ich immer sanft ab, denn nichts ist schlimmer als ein cakey aussehender Teint. Ein Tipp, den ich euch unbedingt mitgeben möchte: Für den Bereich unter den Augen verwende ich oft einen speziellen, noch feineren Puder, der sich nicht in Fältchen absetzt und einen aufhellenden Effekt hat.
Das sorgt für einen wachen Blick. Danach kommt das Setting-Spray. Ich halte die Flasche etwa 20-30 Zentimeter vom Gesicht entfernt und sprühe das Spray in einer T- und X-Form auf, damit das gesamte Gesicht gleichmäßig benetzt wird.
Lasst das Spray danach gut trocknen, am besten an der Luft, bevor ihr euch bewegt oder Kleidung anzieht. Dieses Duo aus Puder und Setting-Spray ist für mich der Garant dafür, dass das Make-up bombenfest hält und auch nach Stunden noch perfekt aussieht.
Ich habe es selbst erlebt, wie diese Produkte den Unterschied zwischen einem Make-up, das nach einer Stunde aussieht, als wäre es vom Gesicht geschmolzen, und einem Make-up, das den ganzen Tag und Abend perfekt hält, ausmachen können.
Glanz adé: Touch-ups während des Drehs
Auch wenn das Make-up noch so gut fixiert ist, kann es bei langen Drehtagen oder unter heißen Scheinwerfern immer mal wieder zu unerwünschtem Glanz kommen.
Für diese Momente habe ich immer ein paar Geheimwaffen dabei. Mein absoluter Favorit sind Blotting Papers – das sind kleine, dünne Blättchen, die überschüssiges Öl aufsaugen, ohne das Make-up zu verschmieren.
Ich tupfe sie sanft auf die glänzenden Stellen, besonders auf Stirn, Nase und Kinn. So bleibt der Teint matt, ohne dass ich ständig Puder nachlegen muss, was schnell maskenhaft wirken kann.
Eine Alternative sind kleine Schwämmchen mit einer winzigen Menge transparentem Puder. Hier gilt aber wirklich: Weniger ist mehr! Nur eine minimale Menge Puder, um den Glanz zu eliminieren, nicht um eine neue Schicht aufzutragen.
Manchmal kann auch ein kleiner Spritzer Setting-Spray auf einen Beauty-Blender getupft und dann sanft auf die Haut gepresst werden, um das Make-up aufzufrischen und Glanz zu minimieren.
Mit diesen kleinen Touch-up-Tricks bleibt euer Make-up den ganzen Tag über makellos und ihr seht immer frisch aus, egal wie lange der Dreh dauert.
Meine Geheimwaffen: Produkte, auf die ich schwöre
Jeder Make-up-Artist und jede Beauty-Expertin hat ihre persönlichen Favoriten, auf die sie in jeder Situation zählen kann. Und ich bin da keine Ausnahme!
Nach all den Jahren, in denen ich unzählige Produkte getestet und unter den anspruchsvollsten Bedingungen angewendet habe, haben sich einige zu meinen absoluten Geheimwaffen für Broadcast-Make-up entwickelt.
Es sind die Produkte, die mich nie im Stich gelassen haben, die wirklich halten, was sie versprechen, und die immer wieder für ein makelloses Ergebnis sorgen.
Natürlich sind die genauen Marken und Produkte immer Geschmackssache und hängen auch vom individuellen Hauttyp ab, aber die Art der Produkte und ihre Eigenschaften sind universell wichtig.
Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren, die speziell für die Bedürfnisse von Film- und Fernsehaufnahmen entwickelt wurden.
Diese Produkte sind oft hochpigmentiert, langanhaltend und so formuliert, dass sie unter hellen Lichtern und vor HD-Kameras optimal performen. Sie sind die Basis für meinen Erfolg und die Garanten für eure makellosen Auftritte.
Unverzichtbare Werkzeuge in meiner Beauty-Bag
Neben den Produkten selbst sind auch die richtigen Werkzeuge entscheidend. Ein gutes Pinselset ist für mich genauso wichtig wie die Foundation selbst.
Ich schwöre auf hochwertige Pinsel aus Synthetikfasern, die sich gut reinigen lassen und das Produkt optimal auftragen. Für die Foundation verwende ich am liebsten einen flachen Buffer-Pinsel oder einen feuchten Beauty-Blender – je nachdem, welches Finish ich erzielen möchte.
Für den Concealer habe ich einen kleineren, spitz zulaufenden Pinsel, mit dem ich präzise arbeiten kann. Und für Lidschatten? Da habe ich eine ganze Batterie an Pinseln: von flachen Auftragspinseln über fluffige Verblender bis hin zu feinen Eyelinern.
Saubere Pinsel sind übrigens das A und O, nicht nur für ein hygienisches Make-up, sondern auch für ein makelloses Ergebnis. Ich reinige meine Pinsel regelmäßig und tausche sie bei Bedarf aus.
Auch ein guter Wimpernformer, eine Pinzette für die Brauen und ein Spitzer für Lipliner dürfen in meiner Beauty-Bag nie fehlen. Es sind die Details, die am Ende den Unterschied machen und die Arbeit erleichtern.
Meine Top-Produktkategorien für Kamera-Looks
Über die Jahre haben sich bestimmte Produktkategorien und deren Eigenschaften als besonders wichtig für Broadcast-Make-up herauskristallisiert. Hier ist eine kleine Übersicht meiner absoluten Must-haves und deren Eigenschaften, damit ihr wisst, wonach ihr suchen solltet.
| Produktkategorie | Wichtige Eigenschaften für Broadcast-Make-up | Meine persönlichen Tipps |
|---|---|---|
| Primer | Mattierend, porenverfeinernd, langanhaltend, schafft glatte Basis | Wählt einen Primer passend zum Hauttyp (z.B. mattierend bei öliger Haut) und lasst ihn gut einziehen. |
| Foundation | Mittlere bis hohe Deckkraft, mattes/seidenmattes Finish, oxidationsstabil, langanhaltend | Testet die Farbe immer am Kieferknochen bei Tageslicht und achtet auf gute Verblendbarkeit. |
| Concealer | Mittlere bis hohe Deckkraft, nicht kriechend, leichte Textur für Unteraugenbereich | Wählt eine Nuance, die nur minimal heller ist als eure Foundation. Sanft einklopfen, nicht reiben. |
| Puder | Transparenter, feiner Puder, mattierend, fixierend, nicht cakey | Nur eine hauchdünne Schicht in der T-Zone auftragen, Überschuss immer abpinseln. |
| Lidschatten | Matte oder seidenmatte Erdtöne, Braun-, Grau- oder Rosé-Nuancen, gut verblendbar | Verwendet immer eine Lidschatten-Base. Vermeidet Glitzer und zu dunkle Farben. |
| Mascara | Volumisierend, klümpchenfrei, wischfest, gut definierend | Für mehr Volumen in mehreren Schichten auftragen, jede Schicht gut trocknen lassen. |
| Lipliner & Lippenstift | Langanhaltend, matte/seidenmatte Textur, gut deckend, farbintensiv | Lippen komplett mit Lipliner ausfüllen, Lippenstifte abtupfen und leicht abpudern für Extra-Halt. |
| Setting-Spray | Langanhaltend, fixierend, verschmilzt Make-up, ölfrei | In T- und X-Form aufsprühen und gut trocknen lassen. |
Pflege vor dem Auftritt: Die Schönheit kommt von innen und außen
Egal, wie gut euer Make-up ist, die Grundlage für einen strahlenden Auftritt legt ihr schon lange vor dem eigentlichen Schminken. Ich habe in meiner Karriere immer wieder festgestellt, dass die beste Foundation nichts nützt, wenn die Haut darunter nicht gut gepflegt ist.
Deshalb ist eine regelmäßige und auf euren Hauttyp abgestimmte Hautpflegeroutine das A und O. Denkt daran, dass Kameras gnadenlos sind und selbst kleine Hautprobleme vergrößern können.
Eine gut durchfeuchtete, reine und ausgeglichene Haut ist die beste Leinwand für jedes Make-up. Aber es geht nicht nur um die äußere Pflege. Eure Ausstrahlung kommt auch von innen!
Ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und viel Wasser trinken sind keine leeren Floskeln, sondern essenzielle Bestandteile meiner Vorbereitung für jeden Auftritt.
Ich merke es sofort, wenn ich mal eine Nacht zu kurz gekommen bin oder zu wenig getrunken habe – die Haut wirkt fahl, die Augen sind müde, und das Make-up kann das nur schwer kaschieren.
Deshalb ist es so wichtig, euch selbst Gutes zu tun und euren Körper von innen heraus zu unterstützen.
Deine tägliche Routine: Dein Fundament für Ausstrahlung
Meine persönliche Morgen- und Abendroutine ist heutzutage fast schon heilig für mich, besonders wenn wichtige Kameraauftritte anstehen. Ich starte den Tag immer mit einer sanften Reinigung, gefolgt von einem Hyaluron-Serum, einer Antioxidantien-Creme und einem hochwertigen Sonnenschutz – ja, auch im Winter und drinnen!
UV-Schutz ist ein absolutes Muss für die Hautgesundheit und beugt vorzeitiger Hautalterung vor, was sich natürlich auch auf die Make-up-Haftung auswirkt.
Abends steht dann eine gründliche Doppelreinigung an, um wirklich alle Make-up-Reste und Umweltschmutz zu entfernen. Danach verwende ich oft ein Retinol-Serum oder eine regenerierende Nachtcreme.
Ich habe wirklich gemerkt, wie wichtig es ist, der Haut die richtigen Nährstoffe zuzuführen und sie zu unterstützen. Regelmäßige Peelings (aber nicht zu aggressiv!) und feuchtigkeitsspendende Masken gehören für mich auch dazu, um die Haut geschmeidig und strahlend zu halten.
Es ist eine Investition in euch selbst, die sich nicht nur vor der Kamera, sondern auch im Alltag auszahlt. Eure Haut wird es euch danken!
Innerliche Balance: Schlaf, Wasser, Ernährung
Neben der äußeren Pflege spielt die innere Balance eine riesige Rolle für eure Ausstrahlung. Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Ausreichend Schlaf ist ein Wundermittel!
Ich versuche, vor wichtigen Drehs mindestens 7-8 Stunden Schlaf zu bekommen. Ihr werdet den Unterschied sofort sehen und fühlen – die Augen sind klarer, die Haut strahlt mehr, und ihr seid einfach wacher und konzentrierter.
Auch das Trinken von ausreichend Wasser ist super wichtig. Ich habe immer eine Wasserflasche bei mir und achte darauf, über den Tag verteilt mindestens 2-3 Liter zu trinken.
Das hält die Haut hydriert und lässt sie praller und gesünder aussehen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und gesunden Fetten trägt ebenfalls zu einem schönen Hautbild bei.
Ich versuche, auf zu viel Zucker und verarbeitete Lebensmittel zu verzichten, besonders vor wichtigen Terminen, da diese oft zu Hautunreinheiten oder einem fahlen Teint führen können.
All diese Faktoren arbeiten zusammen, um euch von innen heraus zum Strahlen zu bringen, und das ist die beste Basis für jedes Make-up, das ihr je tragen werdet.
Kamera-taugliches Styling: Haare und Accessoires perfekt inszenieren
Ein makelloses Make-up ist die halbe Miete, aber für einen wirklich professionellen Kameraauftritt gehört auch das richtige Haarstyling und die Auswahl der passenden Accessoires dazu.
Das habe ich in all den Jahren gelernt: Es ist das Gesamtbild, das zählt! Manchmal kann ein perfektes Make-up durch ein unordentliches Haarstyling oder zu auffälligen Schmuck komplett untergehen.
Deshalb ist es mir persönlich immer wichtig, auch diese Aspekte in die Vorbereitung einzubeziehen. Denkt mal darüber nach: Der Fokus soll auf euch und eurer Botschaft liegen, nicht auf einem Haar, das unkontrolliert herumfliegt, oder auf Ohrringen, die im Scheinwerferlicht blenden.
Das Haarstyling sollte dem Anlass angemessen sein und euch schmeicheln. Oft sind schlichte, aber gepflegte Frisuren die beste Wahl. Und bei Accessoires gilt meistens die Devise: Weniger ist mehr.
Wählt Stücke, die euren Look ergänzen, aber nicht dominieren.
Haare, die sitzen und nicht ablenken
Beim Haarstyling für die Kamera achte ich immer darauf, dass die Frisur gut hält und nicht ablenkt. Offenes Haar sollte gepflegt aussehen, ohne Frizz oder abstehende Härchen.
Ein leichtes Haarspray oder ein Anti-Frizz-Serum kann hier Wunder wirken. Ich habe festgestellt, dass Frisuren, die das Gesicht schön einrahmen, aber nicht zu viel Volumen oder unkontrollierte Strähnen haben, am besten funktionieren.
Ein eleganter Dutt, ein ordentlicher Pferdeschwanz oder sanfte Wellen, die gut fixiert sind, sind oft eine sichere Wahl. Vermeidet zu viele Haarnadeln oder Spangen, die im Licht reflektieren könnten.
Und ganz wichtig: Achtet darauf, dass die Haare sauber und frisch sind. Fettiges Haar oder sichtbare Haaransätze können das Gesamtbild sofort trüben. Manchmal frische ich die Ansätze mit einem Trockenshampoo auf oder nutze ein leichtes Haaröl für die Spitzen, um Glanz und Geschmeidigkeit zu verleihen.
Ein gut sitzendes Haarstyling gibt euch zusätzlich Selbstvertrauen, und das sieht man euch auch an!
Accessoires mit Bedacht wählen
Accessoires können eurem Look den letzten Schliff geben, aber vor der Kamera ist hier Vorsicht geboten. Ich empfehle, auf übermäßig glitzernde oder große, baumelnde Ohrringe und Halsketten zu verzichten.
Sie können im Licht stark reflektieren und die Aufmerksamkeit von eurem Gesicht ablenken. Dezenter Schmuck, der euren Stil unterstreicht, ist meistens die bessere Wahl.
Eine elegante Uhr, kleine Ohrstecker oder eine schlichte Kette können einen professionellen und gepflegten Eindruck hinterlassen, ohne zu dominieren. Auch bei der Kleidung ist die Farbwahl wichtig: Vermeidet Muster, die am Bildschirm flimmern können (sogenannte Moiré-Effekte), und grelle, unruhige Farben.
Sanfte, gedeckte Töne oder klassische Farben wie Schwarz, Weiß, Marineblau oder Grau sind oft die sicherste Wahl und lenken nicht von euch ab. Denkt immer daran: Alles, was ihr tragt, sollte eure Persönlichkeit unterstreichen und euch helfen, eure Botschaft zu vermitteln, ohne selbst zur Hauptattraktion zu werden.
Das ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Kameraauftritt!
Zum Abschluss
Ihr Lieben, wir haben heute eine Reise durch die Welt des Kamera-Make-ups gemacht, und ich hoffe von Herzen, dass ihr einiges für eure eigenen Auftritte mitnehmen konntet. Es ist so viel mehr als nur Farbe im Gesicht; es ist die Kunst, sich selbst ins beste Licht zu rücken, sich wohlzufühlen und mit Selbstvertrauen zu strahlen. Denkt immer daran: Die beste Foundation ist eine gut gepflegte Haut, und der schönste Glanz kommt von innen. Jedes Mal, wenn ich sehe, wie jemand durch das richtige Make-up aufblüht, spüre ich eine tiefe Freude. Es geht nicht darum, jemand anderes zu sein, sondern die beste Version eurer selbst zu zeigen. Probiert die Tipps aus, experimentiert und findet, was euch am besten steht. Ihr werdet sehen, wie viel Spaß es macht, die eigene Ausstrahlung gezielt zu verstärken.
Nützliche Informationen, die man wissen sollte
1. Die Hautvorbereitung ist das A und O: Eine gründlich gereinigte und gut durchfeuchtete Haut ist die perfekte Basis. Gebt Pflegeprodukten genug Zeit zum Einziehen, bevor ihr mit dem Make-up beginnt. Das garantiert, dass eure Foundation makellos aussieht und den ganzen Tag hält. Ein guter Primer ist hierbei euer bester Freund.
2. Setzt auf matte oder seidenmatte Finishes: Glänzende oder schimmernde Produkte können unter dem hellen Kameralicht schnell zu Reflexionen führen und unvorteilhaft wirken. Matte Texturen hingegen sorgen für einen gleichmäßigen Teint, der professionell und natürlich aussieht, ohne zu stark aufzufallen.
3. Verblenden, verblenden, verblenden: Harte Kanten oder unsaubere Übergänge sind vor der Kamera gnadenlos sichtbar. Nehmt euch die Zeit, alle Produkte sorgfältig in die Haut einzuarbeiten und Lidschatten weich zu verblenden. Das Geheimnis eines professionellen Looks liegt oft in den Details der Verblendung.
4. Fixierung ist entscheidend für lange Haltbarkeit: Ein gutes Setting-Spray und ein transparenter Puder sind unverzichtbar, um euer Make-up für Stunden zu versiegeln. Besonders in der T-Zone hilft Puder, Glanz zu kontrollieren, während das Spray alle Schichten miteinander verschmilzt und vor Verrutschen schützt.
5. Innere Schönheit strahlt nach außen: Ausreichend Schlaf, viel Wasser und eine gesunde Ernährung sind genauso wichtig wie jedes Make-up-Produkt. Eine gute innere Balance sorgt für einen klaren Teint, wache Augen und eine positive Ausstrahlung, die sich vor der Kamera sofort bemerkbar macht.
Wichtige Punkte zusammengefasst
Wenn ihr euch vor der Kamera perfekt inszenieren möchtet, beginnt alles mit einer liebevollen und gründlichen Hautpflege, die eurem Teint die beste Grundlage bietet. Wählt Make-up-Produkte mit Bedacht aus, wobei ihr auf matte Finishes und eine mittlere bis hohe Deckkraft achtet, die jedoch stets natürlich wirkt und sich nicht wie eine Maske anfühlt. Die Kunst liegt im Detail: Saubere Verblendungen bei Foundation, Concealer und Lidschatten sind essenziell, um harte Linien zu vermeiden und ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Konturierung und Rouge verleihen dem Gesicht Dimension und Frische, während Augen- und Lippen-Make-up eure Botschaft unterstreichen und nicht ablenken sollten. Vergesst niemals die Power eines guten Setting-Sprays und Puders, die eurem Look den nötigen Halt für Stunden verleihen. Und ganz wichtig: Euer inneres Wohlbefinden durch ausreichend Schlaf, Hydration und gesunde Ernährung ist die wahre Geheimwaffe für eine Ausstrahlung, die niemanden unberührt lässt. Mit diesen Tipps könnt ihr selbstbewusst und strahlend in jedes Scheinwerferlicht treten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: ilm, Fernsehen und Streaming ausgelegt ist. Gerade in Zeiten von HD und 4K muss jedes Detail stimmen, und genau da kommen die Profi-Tipps ins Spiel! Wer mich kennt, weiß, dass ich immer auf der Suche nach den besten Techniken und Produkten bin, die wirklich einen Unterschied machen. Ich habe selbst erlebt, wie wichtig die richtige Vorbereitung und die
A: uswahl der passenden Texturen sind, damit das Make-up nicht nur hält, sondern auch natürlich und strahlend wirkt, ohne maskenhaft zu erscheinen. Viele Tipps, die man im Alltag verwendet, funktionieren vor der Kamera einfach nicht – sie können sogar kontraproduktiv sein!
Deshalb möchte ich euch heute in die spannende Welt des professionellen Broadcast-Make-ups entführen. Lasst uns gemeinsam herausfinden, welche Produkte und Techniken die Make-up-Artisten wirklich anwenden, um diesen perfekten Look zu kreieren.
Bereit, die Geheimnisse zu lüften? Dann lasst uns diese Profi-Tipps für euren nächsten Auftritt oder einfach nur für den perfekten Look genauestens unter die Lupe nehmen und die besten Tricks für Broadcast-Make-up entdecken!
Q1: Warum ist Broadcast-Make-up so anders als mein tägliches Make-up und worauf muss ich achten, wenn ich vor die Kamera gehe? A1: Ach, das ist eine super Frage, die ich so oft höre!
Wenn wir vor die Kamera treten, sei es für ein Interview, einen Live-Stream oder sogar nur für ein hochauflösendes Foto, sind die Anforderungen an unser Make-up einfach gigantisch anders als im Alltag.
Ich habe in meiner Laufbahn als Beauty-Expertin wirklich hautnah miterlebt, wie gnadenlos HD- und 4K-Kameras jedes noch so kleine Detail – oder eben auch jeden Fehler – einfangen können.
Der größte Unterschied liegt in der Art und Weise, wie Licht auf unser Gesicht trifft und wie die Kamera das dann interpretiert. Produkte, die im Sonnenlicht oder unter normalen Bürolampen fantastisch aussehen, können unter Studiobeleuchtung oder vor einem Ringlicht plötzlich maskenhaft wirken, glänzen oder Farben verzerren.
Deshalb ist es so entscheidend, Produkte zu wählen, die eine hervorragende Deckkraft bieten, ohne dabei schwer oder cakey auszusehen. Das ist die hohe Kunst!
Mein persönlicher Tipp ist immer, auf Produkte ohne LSF (Lichtschutzfaktor) zu achten, da dieser oft einen unschönen Weißstich auf Fotos und in Videos verursacht.
Außerdem ist ein mattierendes Finish dein bester Freund. Glanz ist der Erzfeind der Kamera, denn er lässt uns unruhig und oft sogar unprofessionell aussehen.
Denkt immer daran: Das Ziel ist es, natürlich und strahlend auszusehen, auch wenn man eine Schicht mehr Make-up trägt, als man es gewohnt ist. Es geht darum, die Haut zu perfektionieren, ohne sie zu überdecken, und das erfordert eine ganz andere Herangehensweise.
Q2: Welche spezifischen Produkte und Texturen sind für ein makelloses Ergebnis vor der Kamera unerlässlich und was sollte ich lieber vermeiden? A2: Aus meiner Erfahrung kann ich euch sagen: Die richtigen Produkte machen den entscheidenden Unterschied!
Vergesst alles, was zu glitzernd, zu feuchtigkeitsspendend oder zu schwer ist. Für ein makelloses Broadcast-Make-up schwöre ich auf eine Kombination aus langanhaltenden, aber dennoch leichten Formulierungen.
Beginnen wir mit der Grundierung: Eine ölfreie, langanhaltende Foundation mit mittlerer bis hoher Deckkraft ist ein Muss. Ich habe direkt selbst erlebt, dass matte oder semi-matte Foundations am besten funktionieren, da sie den gefürchteten Glanz unterdrücken.
Mein absoluter Favorit sind Produkte, die sich gut verblenden lassen und nicht in Fältchen kriechen. Concealer sollten ebenfalls cremig, aber nicht zu dick sein, um Augenringe oder Unreinheiten präzise abzudecken, ohne maskenhaft zu wirken.
Und bitte, bitte, vergesst nicht loses, transparentes Puder! Das ist euer Geheimwaffe, um das Make-up zu fixieren und Glanz den ganzen Tag fernzuhalten.
Manche schwören auf “Baking”, eine Technik, die ich auch gerne anwende, um bestimmte Bereiche extra matt und haltbar zu machen. Was ihr unbedingt vermeiden solltet: Produkte mit Schimmerpartikeln oder zu viel Glow.
Auch wenn sie im Alltag toll aussehen, können sie vor der Kamera unkontrolliert reflektieren und unschöne Hotspots erzeugen. Das Gleiche gilt für Foundations, die zu stark glänzen oder zu “dewy” sind.
Ich habe oft gesehen, wie das bei Moderatoren zu einem unerwünschten, schwitzigen Look geführt hat. Helle Lidschatten mit viel Glitzer sind ebenfalls ein No-Go, es sei denn, man ist ein professioneller Visagist und weiß genau, wie man sie dosiert.
Konzentriert euch stattdessen auf matte oder satinierte Finishes, die das Licht sanft streuen und eure Züge definieren, ohne abzulenken. Q3: Gibt es Geheimtipps oder Techniken, die wirklich helfen, damit das Make-up stundenlang perfekt hält und dabei natürlich aussieht, auch unter starkem Licht?
A3: Absolut! Das ist genau die Art von Frage, die mir am Herzen liegt, denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es geht nicht nur um die Produkte, sondern wie wir sie anwenden!
Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich euch versichern, dass die Vorbereitung der Haut der halbe Erfolg ist. Mein erster Geheimtipp: Startet mit einer gründlichen, aber sanften Hautreinigung und spendet eurer Haut dann viel Feuchtigkeit.
Lasst die Pflegeprodukte gut einziehen, bevor ihr mit dem Make-up beginnt. Ein guter, mattierender Primer ist Gold wert, um die Poren zu verfeinern und eine perfekte Basis für die Foundation zu schaffen, die dann viel besser hält.
Zweitens: Tragt euer Make-up in dünnen Schichten auf. Das mag nach mehr Arbeit klingen, aber ich verspreche euch, es zahlt sich aus! Ich habe selbst erlebt, dass dünn aufgetragene Schichten besser halten, natürlicher aussehen und weniger Gefahr laufen, zu verrutschen oder sich abzusetzen.
Verblendet jede Schicht sorgfältig, besonders an den Rändern. Drittens: Unterschätzt niemals die Macht eines guten Setting Sprays! Nachdem ihr euer gesamtes Make-up aufgetragen habt, fixiert es mit einem langanhaltenden Setting Spray.
Das verschmilzt alle Schichten miteinander und sorgt für eine unglaubliche Haltbarkeit, selbst unter den extremsten Bedingungen. Ich habe es schon bei so vielen Produktionen gesehen: Ein gutes Setting Spray ist wirklich ein Game-Changer.
Und mein Bonus-Tipp, den ich jedem mit auf den Weg gebe: Habt immer Blotting Papers dabei! Selbst das beste Make-up kann im Laufe des Tages leicht glänzen, besonders in der T-Zone.
Ein schnelles Abtupfen mit Blotting Papers entfernt überschüssiges Öl, ohne das Make-up zu zerstören. So bleibt euer Look stundenlang frisch und natürlich, egal wie lange die Kameras laufen oder das Scheinwerferlicht brennt.
Vertraut mir, diese kleinen Tricks machen den großen Unterschied!






